| Rebote 2 Delay |
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| Geschrieben von Robert aka sw | |||||
| Monday, 19. December 2005 | |||||
Seite 1 von 3 Rebote 2 Delay1.EinleitungHallo alle miteinander. Heute werde ich euch etwas über mein neuestes Effektgerät erzählen. Es ist ein Modulationseffekt, dass den Klang ähnlich wie ein Echo verzögert abgibt - deshalb auch der Name Delay (Engl. für Verspätung). Als Basis hat dieses Effektgerät das Rebote 2 Delay, zu finden auf Rebote Tonepad Wie kam ich dann dazu? Nun, ich hatte bereits ein Delay integriert in einem Multieffektgerät, jedoch sprach es mich vom Sound her nicht an - es klang zu "steril". Deswegen dachte ich mir man muss ja auch mal selber Hand anlegen. Als erstes habe ich Gegooglet und diverse Foren durchforstet, die sich mit dem Bau von Effektgeräten beschäftigen. Hier auf Musikding kam ich durch Bastler auf die Adresse von Tonepad. Damit war die Entscheidung gefallen: das soll es werden. 2. Die TeileEine Platine - entweder selber Ätzen oder sich Ätzen Lassen. In diesem Fall war der User Bastler so Nett mir gleich eine Rebote 2 Platine mitzuätzen und sogar zu bohren. Die Arbeit ist von sehr hoher Qualität - die Bohrungen ebenfalls. Dieser Teil hat samt Versandkosten 5€ beansprucht. Dann braucht man noch ein Gehäuse in dem man die Bauteile unterbringt. Wer auf einen Redundanten Strombetrieb verzichten kann (sprich Netzteil und Batterie), kann getrost das Gehäuse der Größe BB nehmen. Ansonsten ist schon zu einem größeren zu raten. Alles in allem kommt man auf Gesamtkosten von ca. 45,-EUR. Eine komplette Stückliste gibt es hier: Rebote Delay Project Tage vergingen wie Wochen und endlich waren die Teile da. Als erstes sollte man sich den Layoutplan der Platine aus der PDF Datei stark vergrößert ausdrucken, damit man ja nichts übersieht oder falsch macht.
3. Die PlatineDann kommen die Sockel der ICs - einen nach dem anderen. Wenn man irgendwelche Bauteile einlötet vermeidet man es in der Regel die Füßchen zu verbiegen, da dies ein eventuelles späteres herauslöten erschweren könnte, jedoch kann man bei den Sockeln die kleinen Füßchen LEICHT umbiegen, um sie besser löten zu können. Dazu nimmt man am besten einen Lötkolben mit möglichst feiner Spitze. Wenn man das erledigt hat, dann nimmt man einen feinen Schraubenzieher und "kratzt" mögliche Kurzschlüsse zwischen den Füßchen ab. Um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles so ist wie es sein soll nimmt man am besten einen Durchgangsprüfer (hat fast jedes Multimeter) und piepst mal alles soweit durch. Nach den Sockeln sollte man die kleinen Komponenten und Drahtbrücken verlöten. Das hat den praktischen Grund, dass nachher größere Teile kommen, die das einbauen der Kleinen durch das Verdecken der Löcher erschweren oder gar unmöglich machen. |
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